Peter Volksdorf

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Peter Volksdorf - Muttersprachenbluesmusik

Musikalische Biografie

Der Großvater und die Großmutter Knecht und Magd, der Erzeuger Fernfahrer, Sänger, Zieh- und Mundharmonikaspieler, entrinnt der Junge mit knapper Not der Fronarbeit auf den Rübenfeldern des Südens der Republik, erfüllt den sehnsüchtigen Wunsch seines Vaters und erlernt mit 6 Jahren das Schifferklavier. Dem Schicksal dankend, bespielt er in seinen Jugendjahren mit einer Tanzkapelle die Bürgerhäuser, Feuerwehrfeste und Hochzeiten des Remstals mit Marschwalzern und „Marina, Marina“ bis zum Abwinken. Das Fernweh im Blut, folgt er dem Ruf der Wildnis in die Vereinigten Staaten, kommt nach Monaten als Hobo, Erntearbeiter, Zeitungsträger und Lastwagenfahrer als versierter 5-string-Banjospieler wieder zurück in seine Heimat, studiert und spielt in den Fußgängerzonen schöner deutscher Städte, um seinen mageren Geldbeutel aufzufüllen, um dann wieder in die Ferne nach Asien zu reisen. (Diesmal kommt er mit einem seltsamen Ausschlag zurück).

Musik

In den musikalischen Jahren danach irrlichtert er als fingerpickender Akustikgitarrist mit einem Jazztrio auf den damals reichlich durchseuchten Folkfestivals umher, bis er schließlich sesshaft wird, seinen Beruf ausübt und in Marburg eine Familie gründet. Das Erweckungserlebnis kommt mit 35. Beim Besuch in der Heimat haut ihn eine schwäbische Polkaband mit Akkordeon- und Harmonikafrontmann (HISS) direkt vom Stuhl und aus den Socken. Barfuß wird Malcanto gegründet. Seit 1996 spielt die Band schräge Schangsongs de la gosse und Bauwagenswing mit Akkordeon, Stromgitarre und Co. (www.malcanto.de) und bespaßt kleine Clubs und Hinterhoffeste. So um 2004 herum, kam von irgendwoher eine Mundharmonika vom Papa zum Vorschein. Es sollte wohl so sein, dass der Sohn dem Vater nachfolgt.

Harmonikas und Seydel

Nach mehreren Workshopteilnahmen (Jimi Lee und Bartek Lezcycki) in Klingenthal, dem 3. (2010), 2. (2012) und 1. Platz (2013) bei den Seydel open und einer schicksalhaften Begegnung auf dem Marburger Stadtfest 2012, wird die Blueskapelle Marburg (www.blueskapelle-marburg.de) aus der Taufe gehoben. 4 Männer mit geschätzten 180 Jahren musikalischer Gesamtpraxis geben „Muttersprachenbluesmusik“ zum Besten und beweisen z.B. 2014 auf dem größten Hessischen Bluesfestival „Blues-Schmus-Apfelmus“ und bei der Kneipennacht in Klingenthal, dass es das Publikum sehr glücklich macht, wenn man die Texte versteht.

Mit der ersten Mundharmonika von Seydel (1847 classic in C) war´s um ihn geschehen. Alles was vorher an Harmonikageräten gespielt wurde, landete sowas von auf dem Abstellgleis und ist von da auch nie zurückgekehrt.

> Peter Volksdorf & Blueskapelle Marburg - Homepage

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