Willkommen Lazy Lester

Großartig? Ja, er ist einer der Großartigsten! Lazy Lester ist auf vielen Gebieten großartig - er war so großartig, dass er im Jahre 2012 in die Blues Hall of Fame aufgenommen wurde.

Und er ist nach 8 Jahrzehnten noch erfolgreich - was zeigt, wie authentisch genial er ist. Wenn man mit Lazy Lester spricht, wird man verstehen, was das bedeutet. Diese Art von Authentizität, die viele von uns gerne hätten, die aber wahrscheinlich nur wenige von uns wirklich verstehen. Auf die Frage, wie man diese erreicht, würde er (werdenden) Blues-Künstlern sagen, dass zu viele Musiker krampfhaft versuchen sich ein "authentisches" Image aufzubauen.

Er verrät eine einfache, dennoch in Wirklichkeit komplexe Wahrheit, die auf alle Musiker zutrifft: "Du musst einfach authentisch sein, um auch so zu klingen."

Lazy Lester ist einer der am authentischten klingenden Mundharmonika-Spieler, die man heute finden kann. Seine ersten Hits aus dem Jahre 1958 "Sugar Coated Love" und "I'm a Lover, Not a Fighter" eröffnetem ihm eine brilliante Karriere, die bis heute andauert. Seine vielleicht herausragendste Eigenschaft ist sein Gefühl für Demut und Bescheidenheit. Demut ist dort, wo der Blues anfängt - vor allem auf der kleinen Mundharmonika.

Lazy Lester ist leidenschaftlicher Mundharmonika-Spieler, der sein ganzes Herz und seine Seele in die Stimmzungen seines Instruments steckt - er erinnert uns daran es ihm gleich zu tun, wenn er sagt: "Spiele immer das Beste und spiel' nicht zuviel. Spiel' für die Musik und nicht für dich selbst." - mit "das Beste" meint er nicht nur sein Spiel, sondern auch sein Equipment.

Musikalisch gesehen, liegt das Beste schon lange zurück - die großartigen "alten" Blues Harmonika-Spieler, die einen harten Weg gingen und uns den Weg bereitet haben. Lazy Lester hörte diesen Pioniere schon zu, als er noch ein kleiner Junge war und er hört ihnen auch heute noch aktiv zu - er nimmt jede musikalische Nuance auf, die die Geschichte des Blues erzählt.

Auch bei seinem Equipment wählt er das Traditionelle - die SEYDEL 1847. Er war verblüfft, als er sie zum ersten mal spielte. Für Lazy Lester ist eine 1847 zu spielen "wie vom Wind mitgezogen zu werden" (orig. "...like riding with the wind"). Die Bending Töne gehen leicht, der Ton klingt voll und satt und die Qualität ist viel besser, als alles, was er vorher spielte - Zeit für die große Frage:

"Wenn Du SEYDEL-Harps schon 1958 gekannt hättest, hättest Du sie dann gespielt?" - seine Antwort kam augenblicklich: "Ganz sicher!"

Hätte es die SEYDEL 1847 in den 50ern in seinem Stammgeschäft (einer alten Woolworth-Filiale) gegeben, wäre es das Instrument seiner Wahl gewesen - von Anfang an.  

Eine Sache, die er auch wirklich gut findet an der 1847 ist ihr Name selbst: Er spiegelt die lange Blues Tradition wider, die in die Zeit zurück reicht, in der SEYDEL die ersten Mundharmonikas herstellte und die bis heute anhällt - die Tradition und einmalige Handwerkskunst und die viele Handarbeit, die in Klingenthal in jedes einzelne Instrument gesteckt wird. 

Wenn Lazy Lester die SEYDEL 1847 spielt, honoriert er damit alle Spieler, die ihn als Musiker beeinflußt haben. Er ist Teil der stolzen SEYDEL-Tradition, als einer der Meister, die vieles probiert haben und jetzt die besten Instrumente spielen. Charlie Musselwhite, James Cotton, Mark Hummel, Lazy Lester, und viele mehr spielen die beste Musik auf den besten Instrumenten, die SEYDEL bietet.

Danke an Lazy Lester für die Leidenschaft, die Du durch Deine Musik an uns weiter gibst und Danke dafür, dass Du uns lehrst, zunächst darüber nachzudenken wie man "gut" werden kann, bevor man versucht "großartig" zu sein. 

von Don Wuethrick

> Soundbeispiele gibt es auf Lazy Lester's Künstler-Seite




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